Zur Anfangsseite

Die Gründe für diese Homepage

OP-Abläufe und Wissenswertes rund um den OP

Pflegestandards

Informationen zur Fachweiterbildung und OTA - Ausbildung

Interessantes aus dem WWW

Nachrichten und Aktuelles für Kranken-/Fachkrankenpflege

Ausgangspunkt für zahlreiche Diskussionen

Veranstaltungshinweise

Stellenmarkt

Literaturvorstellung & Buchshop

interessantes im WWW

Kontaktaufnahme mit dem Autor

das wäre nett!

Newsletter bestellen und regelmäßig informiert sein

Neu!! Der Chatroom von

 

 

 

 

QUANTIS
 

Ausbildungsvergleich OTA - Fachkrankenpflege

von Arnold Hauck und Egbert Stanka

Inhaltsverzeichnis

1. OTA Ausbildung auch in Deutschland

2. OTA – Ausbildung
Ausbildungskriterien und Voraussetzungen
Berufsbild OTA
Mögliche Einsatzbereiche

3. OP – Fachweiterbildung
Ausbildungskriterien und Voraussetzungen
Berufsbild OP-Fachschwester/- pfleger
Mögliche Einsatzgebiete

4. Vergleich und Unterschiede der Ausbildungen
Vorteile der OTA –Ausbildung
Vorteile der Fachweiterbildung
Gemeinsames

5. Persönliche Kommentare

6. Literaturnachweis


1. OTA Ausbildung auch in Deutschland

Im Krankenpflege Journal 12/97 wurde über einen relativ neuen Berufszweig im Krankenhaus berichtet. Es handelt sich um den Beruf des Operationstechnischen Assistenten (OTA) mit einer Ausbildungszeit von drei Jahren.

Bis April 1998 erwartet die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) 400 neue Ausbildungsplätze für OTA´s in Deutschland. Bundesweit sollen dann von 20 Schulen OTA`s in 50 Krankenhäusern ausgebildet werden. Die Zahlen, die auf Anerkennungsanträgen basieren nannte der Personalgeschäftsführer der DKG
Dr. Martin Wagner auf der 2. OTA-Tagung in Mönchengladbach vor 120 Tagungs-teilnehmern.

Zur Zeit bieten 15 OTA-Schulen in Deutschland 283 Ausbildungsplätze in einem Beruf, der erst seit Juni 1996 von der DKG anerkannt wurde. Bis zur Erstellung dieser Arbeit lag aber noch keine berufsrechtliche Verankerung in Deutschland vor. Die Anerkennung der Ausbildung zum OTA geschah nach Vorbildern in der Schweiz (dort TOA = technischer Operationsassistent, anerkannt seit Sept. 1993, mit eigenständigen Schulen) und den Niederlanden (OT seit ca. 27 Jahren, stellen derzeit ca. 80% des OP-Personals). Dort wurde dieser Berufszweig auch entwickelt.

Von den rund 30 000 Pflegekräften, die in Deutschland in der Funktionsabteilung  OP arbeiten, haben zum derzeitigen Stand nur ca. 9700 die Fachausbildung zur/zum OP-Schwester /- Pfleger durchlaufen. Es fehlen zur Zeit etwa 10 000 Fachkräfte für den Operationsdienst um den selben Ausbildungsstand wie in der Schweiz oder den Niederlanden zu erreichen.

Da Stimmen (Frans Moomers, Koordinator der OTA Ausbildung in den Niederlanden) immer lauter werden, ein Arbeiten im OP ohne Fachausbildung zu verbieten, die Annäherung in der EU, der Wunsch nach Vereinheitlichung der Ausbildungen in Europa und immer knapper werdenden Mitteln im Gesundheits-wesen besteht die Notwendigkeit sich nach neuen Möglichkeiten umzusehen.

Bei einer effektiven Ausbildungsdauer in der Fachausbildung für den  OP-Dienst von sieben Jahren (drei Jahre Grundausbildung, zwei Jahren Berufserfahrung, davon 6  Monate OP und zwei Jahre Fachweiterbildung) bietet sich die Ausbildung zum OTA als scheinbar gute Alternative an.

2. OTA Ausbildung

Um die verschiedenen Möglichkeiten der Ausbildung für die Arbeit im OP zu verdeutlichen, werden diese im Folgenden nach verschiedenen Kriterien gegenüber-gestellt. Beginnen wir mit der Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten.

Um die Berechtigung der dreijährigen, fachbezogenen Ausbildung zum OTA zu bekommen, müssen von den Schulen die dies beantragen bestimmte Kriterien erfüllt werden (genau nachzulesen in der Empfehlung der DKG).

Die Einrichtungen müssen, solange es keine (bundes-) beziehungsweise länder-einheitlichen Regelungen gibt, von der DKG gemäß der von Ihr am 26. Juni 1996 herausgegebenen Empfehlung (inkraft seit 1. August 1996), als zur Ausbildung von OTA`s geeignet anerkannt sein. Dies bedeutet zum Beispiel auf die Ausbildungs-plätze abgestimmt ausreichend fachlich und pädagogisch geschultes Lehrpersonal, sowohl von ärztlicher und pflegerischer Seite als auch den anderen unterstützenden Fachbereichen, wie Hygienefachkräften, Lehrern und Ausbildern für Psychologie, Pädagogik, Gesetzes- und Rechtskunde um nur einige zu nennen. Weiterhin müssen für die praktische Ausbildung unter fachlicher Anleitung stehende Arbeitsplätze in genügendem Maße zur Verfügung gestellt werden. Eine gut abgestimmte Verbin-dung zwischen praktischer und theoretischer Ausbildung muß bestehen. Räumliche Voraussetzung und ein detaillierter Lehrplan mit zugeordneten Befähigungsnach-weisen der jeweiligen Dozenten müssen ebenfalls gegeben sein.

Um die Ausbildung zum OTA zu beginnen, müssen von den Bewerbern folgende Kriterien erfüllt werden. Der mindestens siebzehnjährige Auszubildende muß neben der gesundheitlichen Eignung entweder die mittlere Reife oder einen gleichwertigen Abschluß mit zehnjähriger Schulausbildung nachweisen können. Außerdem muß er die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung KrankenpflegehelferIn besitzen. Für Kinderkranken- /Krankenschwester /- Pfleger kann die Ausbildung auf Antrag um 12 Monate verkürzt werden, vorausgesetzt daß mindestens sechs Monate OP- Tätigkeit nachgewiesen werden. Für ArzthelferInen die 12 Monate OP-Tätigkeit nachweisen können und eine Aufnahmeprüfung bestehen, besteht die Möglichkeit die Ausbildungszeit auf Antrag um 6 Monate zu verkürzen.

Nach bestandener Prüfung soll der OTA die verschiedensten Aufgabengebiete versorgen. Diese gliedern sich wie folgt auf:

- Fachkundige Betreuung der Patienten vor/ während / nach der OP unter
  Berücksichtigung Ihres ganzheitlichen Befindens.
- Arbeitsabläufe selbständig organisieren, koordinieren und durchführen
- Den OP –Saal vor-/ nachbereiten
- Vorbereitung von Operationen einschl. der Instrumente
- Springertätigkeiten vor/ während/ nach OP
- Instrumentieren in verschiedenen Fachdisziplinen
- Entsorgung und Aufbereitung der Instrumente
- Sachkundige Wartung und Kenntnis von med. Geräten und Materialien
- Verantwortung für die Durchführung von Hygienemaßnahmen und asept. Arbeiten
- Administrative Aufgaben
- Anleitung von neuen Mitarbeitern und Schülern 

Die Ausbildung soll dem OTA Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, um den genannten Aufgaben gerecht zu werden. Nach bestandener Prüfung (schriftlich, mündlich in der Theorie und praktischer Teil) ist der OTA somit in der Lage in sämtlichen operativen Bereichen, sowie in der Ambulanz, Endoskopie und der Sterilisation eingesetzt zu werden.

3. OP – Fachweiterbildung

Weiterbildungsstätten im Berufszweig Fachschwester /- Pfleger für den OP- Dienst müssen nach den DKG Richtlinien vom 2. Juni 1997, ihn Kraft seit 1. Oktober 1997 (Neufassung der Regelung von 1980), als geeignet staatlich anerkannt sein. Die Anerkennung nimmt auch hier – solange in einem Bundesland die Landesrechtliche Regelung der Weiterbildung im Sinne der Empfehlung nicht besteht – die DKG in ihrem Sinne nach Maßgaben der Empfehlung vor. Als Vorgabe sind auch die einzelnen Fachdisziplinen vorgeschrieben (mind. zwei abgegrenzte operative Fachabteilungen) und /oder Endoskopieabteilungen ( Uro-logie, Pneumologie, Gastroenterologie) in denen das Weiterbildungsziel gewähr-leistet ist. Geeignete Lehrkräfte von ärztlicher und pflegerischer Seite für den theoretischen und den praktischen Unterricht und auch für den Einsatz in den verschiedenen Fachbereichen ( Praxisanleiter) müssen in erforderlicher Anzahl zur Verfügung gestellt werden. Eine sinnvolle Koppelung von Theorie und Praxis, sowie räumliche Voraussetzungen und ein detaillierter Lehrplan mit zugeordneten Befähigungsnachweisen der jeweiligen Dozenten müssen ebenfalls nachgewiesen werden.

Um die Weiterbildung zum OP - Fachpflegepersonal beginnen zu können, müssen die Bewerber die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Krankenschwester/- pfleger besitzen. Weiterhin müssen sie eine Berufspraxis von mindestens zwei Jahren in der Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege und davon mind. 6 Monate Tätigkeit im OP oder der Endoskopie nachweisen.

Nach bestandener Prüfung soll die Fachkraft für den OP –Dienst in der Lage sein die verschiedenen Aufgaben im OP oder in der Funktionsabteilung zu erledigen. Diese gliedern sich wie folgt:

- Alle pflegerisch notwendigen Maßnahmen vor /während /nach der Operation unter
  Berücksichtigung der Patientenbedürfnissen durchführen
- Operationseinheit, Instrumente, Materialien und Geräte operationsspezifisch vor-
  und nachbereiten
- Springertätigkeiten vor, während und nach der Operation
- Situationsgerechtes, fach- und sachkundiges Instrumentieren   
- Arbeitsabläufe selbständig organisieren und planen
- Anleitung und Einarbeitung von neuen Mitarbeitern und Schülern
- Anwendung und Umsetzung von Hygienemaßnahmen und den gültigen
  Rechtsvorschriften
- Unfallverhütungs- und technische Vorschriften einhalten und überwachen
- Qualitätssicherung
- Mit anderen Berufsgruppen im OP zusammenarbeiten
- Für den Endoskopiedienst kommen noch die Anleitung und Beratung von Patienten
  und deren Angehörigen hinzu.

Die Ausbildung soll der Fachkraft  Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln den vielfältigen speziellen Aufgaben im OP-Dienst und der Endoskopie gerecht zu werden. Nach bestandener Prüfung die aus einem schriftlichen, einem mündlichen und einem praktischen Teil besteht ist die Fachkraft somit in der Lage in sämtlichen operativen Bereichen, der Endoskopie, der Sterilisation und als sehr wichtiger Aspekt auch in allen anderen pflegerischen Bereichen des Krankenhauses und der ambulanten Krankenpflege als vollwertige Kraft eingesetzt zu  werden.

4. Vergleich und Unterschiede der Ausbildungen

Vergleicht man nun die beiden unterschiedlichen Ausbildungen für den Operationsdienst miteinander fallen zwei Punkte auf, auf die wir nun eingehen werden.

Einer der grundsätzlichsten Unterschiede ist die Länge der Ausbildung. Diese ist bei der OTA-Ausbildung unter Einbeziehung der benötigten Vorausbildung, wie im vorangegangenem erläutert, vier Jahre. Bei der Fachweiterbildung muß man auch noch die zwei Jahre Berufspraxis und die um zwei Jahre längere Berufsgrundaus-bildung berücksichtigen und kommt somit auf insgesamt sieben Jahre Gesamtaus-bildungsdauer.

Die Einsatzbereiche von OTA`s sind sehr eingeschränkt, da sie im Vergleich zur Krankenschwester /- pfleger vorwiegend auf die Tätigkeiten im OP, der Endo-skopie, der Ambulanz und der Sterilisation beschränkt sind. Für eine eigenständige vollwertige Arbeit auf einer Station sind OTA´s nicht ausgebildet.

Der größte Vorteil der OTA-Ausbildung ist die eindeutig kürzere Ausbildungsdauer und eine damit verbundene schnellere Verfügbarkeit von gut ausgebildetem Fachpersonal das sich nur noch an die Gepflogenheiten der einzelnen OP-Abtei-lungen gewöhnen muß um effizient arbeiten zu können. Eine Einarbeitung im herkömmlichen Sinne ist nicht mehr nötig und erspart dadurch Zeit, Nerven und Geld. Der vollwertige Einsatz z.B. für den Bereitschaftsdienst ist schneller gewährleistet.

Die Vorteile der Fachweiterbildung sind, daß erfahrenes Pflegepersonal mit der ganzheitlichen Pflege vertraut, in einer Weiterbildung zusatzqualifiziert wird. Die längere Ausbildungsdauer und die dadurch länger benötigte Zeit kommt dem Patienten zugute, der sehr durch die in der Pflege erworbenen Erfahrungen des Pflegepersonals profitiert. Außerdem steht der Fachweiterbildungsteilnehmer über den gesamten Zeitraum der Zusatzausbildung seiner Abteilung für Bereitschafts-dienste zur Verfügung. Die freistellende Abteilung bekommt einen anderen Teilnehmer der Fachweiterbildung für den gleichen Zeitraum zugeteilt. Dies bedeutet, daß kein Verlust von Pflegepersonal in den einzelnen Abteilungen entsteht. Weiterhin kommt es dadurch zu einem regelmäßigen Austausch von Informationen und Erfahrungen in den verschiedenen Fachbereichen. Ein wichtiger persönlicher Vorteil für den einzelnen Teilnehmer ist, daß die Fachweiterbildung berufsbegleitend und somit unter Weitergewährung der vollen Bezüge stattfindet. Nach der Ausbildung ist eine Einstufung nach BAT Kr .VI ohne Berücksichtigung des zeitlichen Bewährungsaufstiegs normal.

Gemeinsam haben beide Berufsgruppen alle tarifrechtlichen Komponenten bis auf  die Einstufung in der Besoldungsstufe. Laut telefonischer Auskunft von Frau Kook (Leiterin der OTA-Ausbildung am Ev. Krankenhaus in Mühlheim / Ruhr ) werden OTA´s nach Beendigung ihrer Ausbildung nach BAT Kr. V eingestuft. Der Bewährungsaufstieg nach KR. VI ist möglich. Die beruflichen Aufstiegschancen sind bei beiden Berufen gleich. OTA`s sind der /dem Fachschwester/ - pfleger gleichberechtigt.

5. Kommentar

Nach reiflicher Überlegung und abschätzen der einzelnen Fakten sind wir zu dem Schluß gekommen, daß in einer Zeit in der die finanziellen Mittel der Sozial- und Krankenkassen immer knapper bemessen sind ,eine neue kokurierende Berufsausbildung fehl am Platze ist. Im Großen und Ganzen sehen wir keinen Bedarf einer Ausbildung zum OTA, da der Beruf in Deutschland nicht anerkannt ist (Leider ist die OP-Fachweiterbildung in einigen Bundesländern wie z.B. Bayern auch nicht landesweit anerkannt). Außerdem meinen wir, daß dieser Berufszweig in einer Sackgasse mündet. Jeder der das Ausbildung zur OTA durchläuft kann auch nur in diesen im vorangegangenen erläuterten eingeschränkten Bereichen eingesetzt werden (wird beispielsweise bei auftretender Latex- oder Desinfektionsmittelallergie zum wichtigen Aspekt). Weiterhin meinen wir, daß die Erfahrung im Bezug auf Ganzheitlichkeit die man durch die Krankenpflegeausbildung bekommen hat auch in diesen speziellen Fachbereichen (z.B. OP) nicht zu ersetzen ist. Man mag sich über die Bedeutung des Wortes Technik in der Bezeichnung OTA uneinig sein, aber es kommt der Eindruck auf, als ob im OP nur Zeitabläufe, mechanisches und technisches Verständnis und nur ein sehr kleiner Teil Menschlichkeit auf den Patienten bezogen vorrangig wären. Sollte das wirklich den Tatsachen entsprechen, stünde dies im Widerspruch zum Grundverständniss in der Krankenpflege, der auch der Funktionsbereich eindeutig zugeordnet ist. Nicht umsonst betrachtet der DBFK diesen neuen Ausbildungsgang von dieser Warte her sehr kritisch. Fehlende Fachkräfte können langfristig durch Krankenschwestern /- pfleger ersetzt werden. Die Ausbildung zur Fachkraft für den OP-Dienst sollte allerdings für alle im OP Beschäftigten Pflicht werden. Vor fünf Jahren hatten wir einen Pflegenotstand durch fehlendes Personal, wenn es so weitergeht haben wir die Pflege in der Not.

Die Situation am Universitätklinikum Würzburg ist ähnlich wie der bundesweite Durchschnitt. Ca. ein Viertel aller im OP beschäftigten Mitarbeiter haben bereits eine Fachweiterbildung nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft absolviert. Außerdem werden alle zwei Jahre 12 weitere Fachkräfte ausgebildet die das Bild unserer Statistik im Laufe der Zeit einschlägig verändern werden. Über eine mögliche oder notwendige Verpflichtung für die Zeit nach der Fachweiterbildung haben wir eine konträre Meinung. Einerseits könnte durch diese Verpflichtung auf einen bestimmten Zeitraum (2 –5 Jahre wären angebracht, da der BAT ohnehin schon drei Jahre in der SR 2a 7 vorsieht) ein frühzeitiges Abwandern in andere Krankenhäuser (die nicht ausbilden) verhindert werden, andererseits schränkt es die freie Arbeitsplatzwahl des Einzelnen erheblich ein.

In München sollte für das Ausbildungsjahr 1998 die OTA-Ausbildung am Städtischen Klinikum Schwabing im Auftrag des Stadtrates eingeführt werden. Dieser Ausbildungsgang wurde bereits durch den Stadtrat genehmigt, als dieser auf Nachfrage bei den einzelnen Krankenhäusern erfahren mußte, daß für diesen Bildungsgang als Ersatz der Bedarf über arbeitslose Krankenschwestern/ - pfleger gedeckt werden kann. Daraufhin wurde beschlossen, daß der Ausbildungsgang OTA bis in das Jahr 1999 eingefroren wird. Laut Auskunft der Schulleitung des Schwabinger Krankenhauses gab es auch kaum Bewerbungen für diesen Berufszweig in München.

Im Gegensatz dazu stehen die positiven Erfahrungen des Evangelischen Krankenhauses in Mühlheim an der Ruhr, an dem bereits der dritte Lehrgang der OTA-Ausbildung beendet wurde. Die OTA´s sind alle in einem der umliegenden Krankenhäusern untergekommen. Die Ärzteschaft äußert sich dort durchweg positiv über die Zusammenarbeit mit OTA´s.

6. Literaturnachweis

udrun Gille / Neu Fachausbildung für OP- Assistenten
Fachzeitschrift: Pflegezeitschrift / Heft 12 / 1996 / Seite 760

Ralf Neiheiser / Hinweise zur neuen DKG – Weiterbildungsempfehlung für die Funktionsdienste (Operationsdienst/Endoskopiedienst)
Fachzeitschrift: Das Krankenhaus / Heft 9 / 1997 / Seite 565 – 577

Heike Richter / Operationstechnische Assistent/innen in Deutschland
Fachzeitschrift: Die Schwester/der Pfleger / 36. Jhg./ 1997 / Heft 5 /Seite 406 – 408

DKG / Empfehlung zur Weiterbildung für Krankenpflegekräfte im Operationsdienst
Fachzeitschrift: Das Krankenhaus / Heft 9 / 1997 / Seite 568 – 576

DKG / Ausbildung zum Operationstechnischen Assistentinnen / Assistenten
Fachzeitschrift: Das Krankenhaus / Heft 8/1996/Bereich Ausbildung /Seite 424–429

Ohne Autorenangabe / TOA – Ein Beruf im Aufschwung
Fachzeitschrift: Pflegezeitschrift / Heft 12 / 1995 / Seite 761

Ohne Autorenangabe / Neuer Fachberuf für Mitarbeiter im OP – Team mit rasantem Zuwachs
Fachzeitschrift: Krankenpflegejornal / Heft 35 / 1997 / Seite 517 – 518

Das Krankenpflegegesetz

Zusätzliche Quellen: Ev. Krankenhaus Mühlheim an der Ruhr Leiterin der OTA –
                                 Ausbildung Frau Kook TEL.: 0208/3092312
                                 Städt. Krankenhaus München Schwabing Krankenpflegeschule
                                 Uni Klinik Würzburg Sr. Gerda Klein-Bölting Leitung der
                                 Fachweiterbildung für Krankenpflegekräfte im OP
                                 Uni Klinik Würzburg alle OP-Leitungen

Und DANKE auch an Frau Hilse, Herrn Kraus, Herrn Riemer  und Herrn Seifert für
fachlichen Rat.

 

Schreiben Sie Ihre Meinung auch in das Forum!

  

 

zurück zur Übersicht

zurück zur Hauptseite