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Nach einem Eingriff, noch unter Einwirkung der Narkose, sollte ein 64jähriger Patient vom Operationstisch in sein Bett gebracht werden. Auf Anweisung des Oberpflegers wurde hierzu ein sog. Hoyer-Lifter mit zwei Gurten eingesetzt. Eine erfahrene Krankenschwester bediente das Gerät, während ein gerade examinierter Pfleger den Kopf des Patienten waagerecht hielt, weil der Patient liegend "geliftet" wurde. Da der Transport zunächst nicht gelang, wurde im letzten Moment eine weitere Schwester hinzugerufen, um die Beine des Patienten zu halten. Plötzlich glitt der noch narkotisierte Patient durch die Gurte, schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf und erlitt Schädelverletzungen, an deren Folgen er zwei Wochen später verstarb. Der zweigurtige Lifter ist vom Hersteller nur zum Transport sitzender Patienten gedacht, während für Bewußtlose eine Ausführung mit vier Gurten angeboten wird. Der Oberpfleger veranlaßte den Einsatz des Lifters ohne Kenntnis der genauen Gebrauchsanweisung. Die Pflegekräfte waren in die Handhabung des Gerätes nicht eingewiesen worden. Hier hängt die Beurteilung der Verantwortlichkeit von einer genauen Arbeitsablauf-Analyse ab. Dabei sind angesichts des individuellen Fährlässigkeitsbegriffs im geltenden Strafrecht die persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse der Beteiligten ganz besonders zu berücksichtigen.
 Handlungsverantwortlich sind die erfahrene Krankenschwester und der unerfahrene Krankenpfleger (Anweisung des Oberpflegers ohne eigene Überlegung oder Überprüfung ausgeführt, keine Einweisung über Bedienung des Lifters). Die beiden Pflegekräfte hätten die Übernahme der Tätigkeit ablehnen müssen. Im Hinblick auf die größere Erfahrung der Krankenschwester trifft sie ein im Verhältnis zum unerfahrenen Pfleger größerer individueller Schuldvorwurf. Dagegen hat die herbeigerufene Schwester ohne Verschulden gehandelt, weil sie in einer Notfallsituation tätig wurde.
Die Hauptschuld trifft den Oberpfleger im Rahmen seiner Führungsverantwortung. Beim Einsatz von Geräten muß sich dieser davon überzeugen, ob das Gerät überhaupt hierfür geeignet ist. Darüber hinaus mußte er sich bei der Auswahl der ausführenden Pflegekräfte davon überzeugen, daß diese auch im Umgang mit dem Gerät ausgebildet und eingewiesen waren (11).

    Antwort von Herbert.....

Gruppenblödheit!
Die gehören alle gleich gestraft im Verhältnis der Gehälter, aber nicht mit Freiheitsentzug oder Geld für den Staat, sondern Arbeit für die Hinterbliebenen als Wiedergutmachung.
Ich bin auch am Erarbeiten meiner Homepage. Leider habe ich noch kein Forum, auch keine Modul dazu. Dieses Forum ist ein wenig unübersichtlich. Mir gefällt das Forum der Öst. Volkspartei: www.oevp.at, weil es übersichtlich zu lesen ist und gut zum Handhaben. Dafür happert es aber mit den Themen, es geht oft durcheinand zu, wie am Stammtisch im Wirtshaus.
MfG

      Antwort von :k.A.:

Der "gute" Herbert macht es sich doch wohl etwas zu leicht.
Jeder der am und mit Patienten arbeitet lebt generell gefährlich. Wobei ich sagen muß, daß Pflegekräfte schlechtere Karten als Ärzte haben ;-((

       Antwort von Anna....

Wieso ist kein Arzt beim Umlagern gewesen?Wenn Patient in der Narkose war ,müsste der Anästezie Arzt anwesend und mitverantvortlich sein.Oder liege ich da falsch?

 

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