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Neues vom Caspar

Weltpremiere am Kreiskrankenhaus in Rendsburg am 24.Juli 2002

Navigation und Robotik erstmalig im Verbund eingesetzt 

Computerassisierte Technologien gewinnen auch im Krankenhaus eine immer gr├Â├čere Bedeutung. Sie unterst├╝tzen und erleichtern die Arbeit des Chirurgen und bringen Sicherheit und Genauigkeit w├Ąhrend der Operation, die bis vor kurzem noch nicht m├Âglich war. F├╝hrende Mediziner verschiedener Disziplinen sind sich einig, dass diese neuen Methoden aus der Zukunft der Chirurgie nicht mehr wegzudenken sind - sie verbessern das Operationsergebnis signifikant. 

Weltweit erstmalig wurde jetzt am Kreiskrankenhaus in Rendsburg die erste H├╝ftprothese komplett computerunterst├╝tzt, mit kompatiblen Operationssystemen,  eingesetzt. Beide Prothesenelemente werden hochpr├Ązise platziert.  Das Navigationssystem CAPPA und der Operationsroboter CASPAR als voll kompatible Operationssysteme arbeiten bei dieser Operation zusammen. 

W├Ąhrend bisher das Ausfr├Ąsen des Schaftes mit CASPAR zum Standard geworden ist, kann das Navigationssystem CAPPA (Computer Assisted Planification and Positioning Application, Abbildung 1) bei der genauen Platzierung des Pfannenimplatats unterst├╝tzen. CAPPA ist ein Pfannennavigationsystem der 2. Generation. Es wurde besonders auf die reibungslose Kommunikation der Systeme und den R├╝ckgriff auf dieselben Patientendaten und dieselbe Eingriffsplanung geachtet. Diagnostisch entsteht deshalb kein zus├Ątzlicher Aufwand, Beinl├Ąngenkorrekturen k├Ânnen aber millimetergenau vorausgesagt werden. Wenn beide Implantate geplant sind, kann noch vor der Operation eine Simulation der Bewegung, entsprechend der genauen Position von Schaft und Pfanne, vorgenommen werden. Der Arzt kann das k├╝nstliche H├╝ftgelenk schon vor der eigentlichen Operation in der Beweglichkeit beurteilen. 

Auf die dreidimensionale pr├Ązise Planung folgt der eigentliche operative Eingriff. Mit konventionellen Methoden k├Ânnten die Planungsdaten nicht zur direkten Orientierung am Patienten verwendet werden. Erst die computerunterst├╝tzte, chirurgische Navigation erlaubt es dem Chirurgen nun, die geplante Implantatposition und Winkelorientierung im OP genau eins zu eins umzusetzen. Eine Reflektoreinheit am Beckenknochen sorgt daf├╝r, dass das System in Verbindung mit einer Infrarot-Kamera die r├Ąumliche Lage des Patienten erkennt. Mit einem Instrument tastet der Chirurg die Knochenoberfl├Ąche ab, so dass der Rechner das dreidimensionale Knochenmodell mit der Realit├Ąt abgleichen kann. Der Computer errechnet die exakte Position der Instrumente relativ zum Patienten und stellt sie auf dem Computerbildschirm dar. 

Die mit Reflektoren ausgestatteten Instrumente werden w├Ąhrend der Operation von der Kamera mit einer Genauigkeit von weniger als einem Millimeter geortet und auf dem Computermonitor f├╝r den Chirurgen sichtbar dargestellt. Die verschiedenen zwei- und dreidimensionalen Ansichten der Anatomie des Patienten werden anhand der Bilddatens├Ątze aus den Voruntersuchungen laufend vom Computer berechnet. Auf belastende R├Ântgenkontrollen kann hierdurch verzichtet werden. Trotzdem gelingt die Platzierung der k├╝nstlichen H├╝ftpfanne auf Grad und Millimeter genau, ohne unn├Âtigen Verlust von Knochensubstanz. Komplikationen wie das Eindringen der Fr├Ąsen oder des Implantats ins Becken k├Ânnen sicher vermieden werden; die Operationszeit verl├Ąngert sich nicht wesentlich. 

Nach Einbringen der k├╝nstlichen H├╝ftpfanne kann dann der Eingriff mit der Schaftfr├Ąsung durch den Roboter fortgesetzt werden. Mit CAPPA, in Verbindung mit CASPAR ist es jetzt erstmals m├Âglich, die komplette zementfreie, computergest├╝tzte H├╝ftoperation aus einer Hand anzubieten.

Erstmalig in der Geschichte der computerunterst├╝tzten Operationsverfahren erg├Ąnzen sich Robotik und Navigation. Das Unternehmen URS f├╝hrt jetzt konkurrierende Operationsmethoden zusammen. Der Arzt entscheidet, welches Verfahren f├╝r die konkrete Operationssituation am besten geeignet ist. F├╝r alle hier vorgestellten Produkte steht der umfassende Service, z.B. in Form von intraoperativer Unterst├╝tzung durch das URS-Team zur Verf├╝gung.

fr├╝here Meldung:

Caspar gerettet?

29.05.01 Rastatt (dpa)
Die Zukunft des ersten europ├Ąischen Chirurgieroboters CASPAR (Computert Assistd Surgical Planning And Robotics) scheint gesichert. Das System werde vom Schweizer Unternehmen Universal Robot Systems (U.R.S.) ├╝bernommen, teilte die Maquet AG (Rastatt) am Montag mit. Die Gesch├Ąftst├Ątigkeiten des Herstellers orto Maquet GmbH & Co. KG sollen in vollem Umfang am Standort Rastatt fortgef├╝hrt und die rund 25 Mitarbeiter ├╝bernommen werden. Der entsprechende ├ťbernahmevertrag sei innerhalb der n├Ąchsten zwei Wochen unterschriftsreif, hie├č es. Der Neuerwerber U.R.S. wurde Ende 1998 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts f├╝r Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) gegr├╝ndet. Der Verkauf wurde den weiteren Angaben zufolge durch eine Eigenkapital-Finanzspitze des Mutterunternehmens Maquet AG an orto Maquet erm├Âglicht. Angaben ├╝ber die H├Âhe wurden nicht gemacht. Au├čerdem stellt Maquet auf dem Rastatter Firmengel├Ąnde ein Geb├Ąude f├╝r die n├Ąchsten zwei Jahre zur Verf├╝gung. Grund f├╝r den Firmenverkauf waren nach Angaben des Mutterunternehmens die hohen Aufwendungen in der Pionierarbeit der Roboter-Chirurgie. CASPAR habe als High-Tech-System f├╝r Kreuzband-, Knie- und H├╝ft-Operationen die Gewinnzone noch nicht erreicht. Das System sei bislang bei rund 3 600 Operationen an der H├╝fte, 400 Kreuzbandeingriffen und 200 Kniegelenksoperationen erfolgreich eingesetzt worden, hie├č es. (ee)
 

fr├╝here Meldung:

Aus f├╝r CASPAR

Wegen hoher  Verluste wird der Operationsroboter wird vom Markt genommen

Rastatt (dpa) - Der Hersteller des ersten europ├Ąischen Chirurgieroboters CASPAR (Computer Assisted Surgical Planning And Robotics) stellt seine Gesch├Ąftst├Ątigkeit ein. Wie die Maquet AG am Donnerstag in Rastatt mitteilte, wird die Tochter orto MAQUET in den n├Ąchsten drei Monaten alle der 58 in deutschen, franz├Âsischen und italienischen Kliniken installierten - meist vermieteten - Operationsroboter zur├╝cknehmen.
Das High-Tech-System zum Einsatz k├╝nstlicher H├╝ftgelenke und f├╝r Kniegelenksoperationen hat viel Lob von Medizinern und Patienten eingeheimst. Allerdings erf├╝llten sich die wirtschaftlichen Erwartungen nicht. Die MAQUET-Tochter sollte seit der ├ťbernahme durch die b├Ârsennotierte schwedische GETINGE-Gruppe Ende vergangenen Jahres verkauft werden. Allerdings wurde kein K├Ąufer gefunden.
orto MAQUET habe die Gewinnzone nicht erreicht, die Markteinsch├Ątzungen h├Ątten sich nicht erf├╝llt, hie├č es bei Maquet. Im Gesch├Ąftsjahr 1999/2000 betrug der Verlust 14,47 Millionen DM (7,4 Millionen Euro).
CASPAR wurde bei rund 3 600 H├╝ftoperationen, 400 Kreuzbandoperationen und 200 Kniegelenksoperationen eingesetzt.
Etwa 40 Mitarbeiter m├╝ssen das Unternehmen verlassen. Ein Teil der urspr├╝nglich 70 Mitarbeiter - vor allem Software-Experten ÔÇô sind schon anderweitig untergekommen. (ee)

 

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